Foto: Petra Kropf

Studi-WM: Post aus Porto (Tag 1 – 3)

Monika Schmid, Evelyne Ackermann, Laura Bürgi, Andrea Gämperli, Rebecca Hermann und Linda Pedrazzoli nehmen für die Schweiz an der Studi-WM teil. Und gecoacht werden sie von UHCD-Urgestein Simone Berner. Zeit auf die ersten drei Tage zurück zu blicken.


Bereits am Flughafen Zürich wurden wir auf die portugiesischen Verhältnisse eingestimmt. Der Abflug wurde zuerst mit 15 Minuten Verspätung angekündigt. Daraus wurde schon bald eine ganze Stunde. So wollten wir uns gemütlich die Zeit in einem Restaurant vertreiben. Plötzlich fand aber das Boarding trotzdem pünktlich statt und aus Gemütlichkeit wurde Stress. Dieses grosszügige Verhältnis zu Pünktlichkeit und Kommunikation wiederholt sich nun mehrmals täglich.

In der einfach gehaltenen Studentenunterkunft bezogen wir unsere Einzelzimmer und verbrachten den ersten Abend mit Essen, Auspacken und Ping-Pong-Spiel.

Das Frühstück am nächsten Morgen präsentierte sich in einem anständigen Rahmen und wir konnten gestärkt unsere erste Theoriestunde im Park bestreiten. Am Nachmittag durften wir dann in der Matchhalle trainieren. Frisch geduscht und herausgeputzt machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Von der Polizeieskorte begleitet wurden wir so schnell wie möglich mit dem Bus ins Stadtzentrum von Porto gebracht. Der Verkehr in Porto wurde grossräumig angehalten, damit unser Umzug und die Fahnenzeremonie von der breiten Masse bejubelt werden konnte (auch viele Schweizer Fan-Touristen waren dabei). Die gute Stimmung in Portugal verbreitet sich schnell durch alle Nationen und die Begeisterung und Hilfsbereitschaft der Beteiligten ist in jeder Aktion zu spüren. Unser Guide José leistet ganze Arbeit. Danach ging es nur noch ab ins Bett.

Das Training am Mittwochmorgen bot uns eine kleine Überraschung. Weder Banden noch Tore waren in der Halle zu finden und es musste einmal mehr improvisiert werden. Das Positive an der Sache war, dass je nach Perspektive (Feldspieler oder Torhüter) die Schussbahn in Kombination mit der Torumrandung verschieden interpretiert werden konnte. So wurde gleichzeitig das Selbstvertrauen von Spieler und Torhüter gestärkt. Dies ist besonders hinsichtlich des morgigen Spiels gegen Schweden sehr wichtig. Wir sind bereit!

Das Spiel wird heute ab 16.30 Uhr Live im Internet übertragen.

Text: Monika Schmid und Andrea Gämperli