Studenten WM: Anreise

Monika Schmid und Christine Zimmermann berichten auf uhcdietlikon.ch über ihre Erfahrungen an der Stundenten WM in Singapur. Der erste Bericht erzählt von der Anreise und dem ersten Tag im fernen Osten.


Anreise

Am Sonntagabend trafen wir uns zum Check-in am Flughafen. Die Schweizer Delegation mit ca. 50 auffällig, rot-weiss gekleideten Unihockeyanerinnen und Unihockeyanern war nicht zu übersehen. Da wir einen grossen Teil unseres Teams noch nicht gut kannten, repetierten wir zu Beginn fleissig die Namen unserer Mitspielerinnen. Mit etwas Verspätung startete unser Flug um 23 Uhr. Lange 13 Stunden quälten wir uns auf den Sitzen und versuchten verzweifelt eine angenehme Schlafposition zu finden. Nach der Landung wagten wir mit unseren gestempelten Pässen und schweren Koffern den Schritt aus der tiefgekühlten Ankunftshalle hinaus in die tropisch, drückende Hitze. Der kurze Marsch zum Bus liess bei uns bereits die ersten Schweissperlen auf der Stirn erscheinen. Der ständige Wechsel zwischen der feuchten Hitze und den unterkühlten Gebäuden/Bussen ist eindrücklich. Nach einem ansprechenden Abendessen und einer erfrischenden Dusche ging es ab ins Bett.

Unser 1. Tag (Dienstag)

Das Frühstück konnte uns noch kein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Es gab Nudeln, Reis und Eier. Natürlich auch Toastbrot und Cornflakes, was aber für das kommende Training nicht gerade die nährreichste Lösung war. Das Streichen des Toasts mit Butter war bereits die erste Herausforderung, an diesem noch jungen Tag. In Singapur kennt man wahrscheinlich keine Messer! Vor dem Training wurde ein Belastungstest durchgeführt, damit wir uns möglichst schnell an die hohe Feuchte und Wärme gewöhnen. Im Training lag der Fokus vor allem auf dem Spielteil. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Regenerationspause wurde bereits das zweite Training in Angriff genommen, wobei es erneut hauptsächlich um die Linienfindung ging. Ein langer Ausdauerteil folgte nach dem eigentlichen Training, da sich unser Guide auf dem Heimweg zum Hotel mehrere Male verlief. Bei Spiel und Spass geniessen wir nun den Rest des Abends und gehen dann früh zu Bett, damit wir bereit sind für das morgige Spiel gegen Schweden. Gute Nacht!