U21A besiegt Lejon Zäziwil

In der 5. Meisterschaftsrunde gewannen die U21A Juniorinnen zu Hause gegen den unangenehmen Gegner UH Lejon Zäziwil mit 4:2.


Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen, wobei die grösseren Spielanteile bei Dietlikon lagen, die Gäste aus Zäziwil aber immer wieder gefährlich konterten. Zum Glück der Gelb-Blauen wurden diese Konter zu wenig kaltblütig abgeschlossen, sodass der Ball meist noch an einer zurückgesprinteten Dietlikerin abprallte oder spätestens bei Torhüterin Aline Zemp gebremst wurde. Auch das Heimteam zeigte einige sehenswerte Abschlüsse, aus denen jedoch kein Tor resultierte. So stand es zu ersten Pause immer noch 0:0.

Nach sechs gespielten Minuten im zweiten Drittel kam es zur ersten Strafe des Spiels. Die Spielerin Fabienne Reusser musste wegen überhartem Körpereinsatz auf der Strafbank Platz nehmen, wodurch Dietlikon 2 Minuten Überzahl spielen konnte. Leider resultierte nichts Zählbares aus diesem Powerplay. Das Heimteam liess sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und arbeitete weiter daran, Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Dies gelang dann auch; Bettina Walder konnte den ersten Treffer der Partie in der 32. Minute auf Pass von Sarah Schwab markieren, 1:0. Gleich zwei Minuten später erhöhte Sina Hofmann mit ihrem ersten persönlichen Treffer für die Gelb-Blauen das Score auf 2:0.

Zäziwil wollte dies nicht so auf sich sitzen lassen, worauf sie eine Unkonzentriertheit der Dietlikerinnen gnadenlos ausnutzten und somit denn Anschlusstreffer schoss. Gleich darauf wurde Sarina Wuffli von den Unparteiischen auf die Strafbank geschickt wegen wiederholtem Vergehen. Die Gäste konnten die daraus resultierende Überzahl jedoch nicht nutzen, sodass man mit einem 2:1 in die zweite Pause ging.

In den ersten 13 Minuten des dritten Drittels versuchten beide Teams weitere Tore zu schiessen, scheiterten aber. Bis Martina Bieri vom UH Lejon Zäziwil wegen Stockschlags eine 2-Minuten-Strafe erhielt und Tanja Walter während dieser zu einem Weitschuss ansetzte, welcher den Weg ins Tor fand. Somit stand es 3:1 für Dietlikon, worauf Trainer Drago Petrovic auf drei Sturmlinien umstellte. Das mitunter daraus resultierende Durcheinander führte dazu, dass plötzlich eine Spielerin zu viel auf dem Feld stand, was unweigerlich in einer Strafe gegen das Heimteam wegen Wechselfehlers endete. Diesmal war es Zäziwil, welches die Strafe ausnutzen konnte und in der 57. Minute wiederum den Anschlusstreffer erzielte. Für die Schlussoffensive ersetzten die Gäste die Torhüterin mit einer sechsten Feldspielerin. Dietlikons Spielerin Sarah Schwab sicherte den Gelb-Blauen darauf endgültig den Sieg mit einem Schuss ins leere Tor. Die beiden Teams trennten sich somit nach einer spannenden Partie 4:2.