Mit dem Rücken zur Wand

Die U21 Juniorinnen haben vergangenes Wochenende die ersten zwei Playoff-Final Partien gegen Skorpion Emmental 4:5 n.V. respektive 5:6 n.V. knapp verloren.


Die Final-Serie der ältesten Juniorinnen hält, was sie verspricht. Keines der beiden Teams ist dem anderen überlegen, was sich auch in den Resultaten widerspiegelt. Zwei Partien, zwei Entscheidungen in der Verlängerung, mit dem jeweils schlechteren Ausgang für die Zürcher Unterländerinnen.

Ähnliche Spielverläufe
In beiden Aufeinandertreffen gingen die Skorps in Führung. Die jungen Emmentalerinnen suchten stets den gefährlichen Querpass, mit dem Dietlikon besonders am Anfang seine liebe Mühe hatte. Gelb-Blau hatte selbst einige Chancen, brachte den Ball allerdings des Öfteren nicht im gegnerischen Tor unter. Die Glattalerinnen machten sich das Leben selber schwer, konnten bisher allerdings in den entscheidenden Situationen immer reagieren. So auch im ersten Spiel beim Stand von 2:4 im Schlussdrittel. Innert acht Minuten stellten sie den Gleichstand wieder her, ein weiteres Tor gelang ihnen jedoch nicht mehr und so musste die Verlängerung eine Entscheidung herbeiführen.

Dietlikon hatte dabei mindestens eine hochkarätige Chance, scheiterte jedoch an der gegnerischen Torhüterin. Im Gegenzug berührte Pedrazzoli den Ball im eigenen Torraum – Strafe und Penalty für Skorpion Emmental. Die Dietliker Torhüterin hielt jedoch ihren Kasten sauber und rettete ihre Mannschaft vor einer vorzeitigen Niederlage. Keine zwei Minuten später war aber auch sie machtlos, als Krähenbühl ungehindert zum Abschluss kam und den entscheidenden Treffer für Skorpion Emmental erzielte.

Die entscheidende 71. Minute
Auch in der zweiten Partie konnten die Zürcher Unterländerinnen die Partie drehen. Zu Beginn des Schlussdrittels standen sie erneut einem 2:4 Rückstand gegenüber. Einmal mehr zeigte das Team Moral und glich nur sechs Minuten später zum 4:4 aus. In der 54. Minute gelang zwar den Gästen aus dem Emmental der fünfte Treffer, doch dank Brunners Tor knappe zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit kämpften sich die Dietlikerinnen in die Verlängerung.

Diese dauerte dann, wie am Tag zuvor, elf Minuten. Eine Strafe der Glattalerinnen führte zu einer Überzahlsituation für Skorpion Emmental. Der Weitschuss konnte zwar von der Dietliker Torhüterin noch abgewehrt werden, doch der Nachschuss konnte auch im Nachfassen nicht am Überqueren der Torlinie gehindert werden.

Revanche
Kommenden Samstag findet das dritte Spiel dieser Serie statt. Dietlikon reist erneut ins Emmental. Die Zürcher Unterländerinnen wollen sich für das vergangene Wochenende revanchieren. Fans sind übrigens auch in Zollbrück erwünscht, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der BOE Zollbrück.