Erste Saisonniederlage im Spitzenkampf

In der 7. Runde kam es in der Hardau zum Spitzenkampf gegen Skorpion Emmental Zollbrück. Das Spiel endete mit der ersten Saisonniederlage für den UHCD.


Das Spiel begann aus Sicht der Dietlikerinnen nicht schlecht. Die ersten Abschlüsse verfehlten das Ziel relativ knapp, aber das Heimteam zeigte, dass es bereit war. Dann nach gut drei Minuten die eiskalte Dusche, ein harmlos scheinender Freistoss der Emmentalerinnen wurde abgelenkt und fand den Weg ins Tor. Dietlikon verlor den Faden und fand vorerst kein Mittel gegen die aufsässig spielenden Gegnerinnen. Und wenn einmal etwas durchkam war es eine sichere Beute der heute überragenden Torhüterin. Auf der Gegenseite mussten wir immer auf der Hut sein bei den schnell vorgetragenen Spielzügen der Skorpione. So konnte sich auch Samira mit Glanzparaden auszeichnen. Drei Minuten vor Drittelsende bekamen wir die Möglichkeit, uns im Powerplay zu üben. Es dauerte keine halbe Minute ehe Linda einen Querpass durch die Box nur noch zum umjubelten Ausgleich einschieben musste. Mit einem 1:1 ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann mit einem Schreckmoment: Samira musste mirakulös mit dem Kopf bereits nach 30 Sekunden abwehren. Danach passierte noch viel auf dem Spielfeld, zu sehr dominierten die Verteidigungsreihen, und wenn einmal ein Abschluss kam, war es eine sichere Beute der beiden Torhüterinnen. Nach 35 Minuten hatte Dietlikon einen Freistoss in der gegnerischen Verteidigungszone. Die Ausführung misslang, Zollbrück fuhr einen schnellen Konter durch die Mitte, der nur mittels eines penaltyreifen Fouls gestoppt werden konnte. Dieser wurde unhaltbar für Samira mit einem satten Schuss in die hohe Torecke versenkt. Kaum zwei Minuten später stockte wieder der Atem, wieder ein schneller Konter durch die Mitte, wieder Foul mit Penaltyfolge. Aber dieses Mal konnte Samira am Boden liegend den Schuss mit einem Reflex an die Latte abwehren. Die nächsten zwei Minuten Boxplay wurden sicher überstanden, so dass es mit einem knappen 1:2 in die zweite Pause ging.

Wieder verschliefen wir den Start den Drittel etwas und bereits nach gut einer Minute im letzten Drittel stand es schon 1:3. Zwei Minuten später nahm das Unheil seinen Lauf. Bei einem Freistoss für die Skorpions wurde am Flügel eine Spielerinnen vergessen, die den Querpass unhaltbar in die Maschen drosch. Zu allem Übel waren wieder nur gut zwei Minuten verstrichen bis zum nächsten Konter, und es stand 1:5. Der Rest war ein vergebliches Bemühen. Selbst mit sechs Feldspielerinnen in den letzten fünf Minuten gelang nichts Zählbares mehr, so dass die erste Saisonniederlage hingenommen werden musste. Die Niederlage fiel sicher ein bis zwei Tore zu hoch aus, aber die heute wesentlich effizientere Mannschaft hat verdient gewonnen.