Niederlage für die U17 zum Jahresabschluss

Die U17-Juniorinnen des UHC Dietlikon verlieren ihre letzte Vorrundenpartie in Kloten gegen Ad Astra Sarnen I mit 5:8 und schliessen die erste Hälfte der Saison mit sechs Punkten auf Rang 7 ab.


Für das siebte und damit letzte Spiel der Vorrunde reisten die Juniorinnen U17 des UHCD nach Kloten und trafen in der Kasernenhalle auf die Innerschweizer von Ad Astra Sarnen. Mit einem Sieg hätten die Dietlikerinnen zur Konkurrenz aufschliessen können und sich zudem weiter vom Tabellenende entfernen. Den Start ins Spiel erwischte Dietlikon jedoch überhaupt nicht und geriet bereits früh mit zwei Toren in Rückstand. Die Junioren aus Obwalden schienen wacher zu sein und drängten die Zürcherinnen in ihre Hälfte zurück. Weil der UHCD seine Chancen nicht machte und noch einmal ein Gegentor erhielt, endete das erste Drittel mit einem 0:3 für Sarnen.

Um schnell wieder auf andere Gedanken zu kommen, tankte die Mannschaft an der frischen Luft neue Energie und reagierte im Mitteldrittel vehement. Gelb-Blau machte nun das Spiel und wurde für den Aufwand belohnt. Yasmine Renz erhielt den Ball an der Mittellinie, orientierte sich kurz in Richtung Tor und erzielte mit ihrem Distanzversuch den ersten Dietliker Treffer des Spiels. Der UHCD liess nicht nach und hielt den Druck aufrecht, was im nächsten Treffer gipfelte. Carina Disch hatte sich durchgetankt und versenkte den Ball zum Anschlusstreffer. Die Aufholjagd war damit noch nicht beendet und Vanessa Jola sorgte mit einem Abstauber für den 3:3-Ausgleich. Dietlikon war zurückgekommen und hatte den Gegner nun scheinbar im Griff. Mit einem Torhüterwechsel schaffte es Sarnen das Spiel wieder etwas zu beruhigen und kam nach einigen Chancen erneut zum Führungstreffer.
Die Dietlikerinnen konnten mit dem zweiten Abschnitt definitiv zufrieden sein und in Hinsicht auf die letzten zwanzig Minuten wurde nicht mehr allzu viel verändert.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Es waren aber die Sarner, welche zwei Möglichkeiten auch nutzen konnten und auf 3:6 davonzogen. Das Spiel ging in die Schlussphase und ein Doppelschlag von Ronja Niederberger und Lena Fleischlin brachte die Dietliker Hoffnung zurück. Nun machten die Blau-Gelben etwas auf und mussten sich als Folge davon ein paar Mal auskontern lassen. Das siebte Tor des Gegners machte dann den Deckel drauf und der 8:5-Endstand folgte erst kurz vor Schluss im Powerplay.
Damit gingen die Dietlikerinnen zwar als Verlierer vom Feld, aber trotzdem können die Zürcher Oberländerinnen zufrieden sein mit der Leistung, denn sie zeigten nach dem schlechten ersten Drittel eine gute Reaktion. Weiter geht es in der ersten Woche des neuen Jahres mit dem Spiel gegen den Leader aus Laupen.