Zu Helden geworden

Der heutige Sonntag stand unter dem Motto „Helden werden“. Erst zum zweiten Mal konnten die Dietliker diese Saison den Bann, das erste Spiel zu gewinnen, durchbrechen. Und auch im zweiten Spiel ging es heiss zu und her.


Der erste Gegner war Innebandy Zürich. Das Spiel begann gut für Dietlikon. Fumagalli konnte einen schön zurückgelegten Ball zum 1:0 einschieben. Später in der ersten Spielhälfte mussten die Gelb-Blauen aber noch das 1:1 hin nehmen. Doch Dietlikon blieb in der Folge ruhig und kam immer wieder zu Torchancen, welche aber nicht verwertet werden konnten.

Die Devise für die zweite Spielhälfte war klar: so weiterspielen, wie man bereits in den ersten 20 Minuten gespielt hatte. Dies gelang und so konnte Dietlikon das Glück auf seine Seite bringen. Abermals war es Fumagalli, welcher seine Farben in Führung brachte. Kurz vor Schluss kassierte Innebandy eine 2 Minuten Strafe, welche bereits nach 1 Sekunde von Captain Müller zum Schlussresultat von 3:1 ausgenutzt werden konnte.

Im zweiten Spiel mussten die Mannen aus Dietlikon gegen den Leader GC antreten. Im Hinspiel wurden die Gelb-Blauen mit einer 0:8 Packung nach Hause geschickt. Es war also an der Zeit, endgültig zu Helden zu werden.

Das Spiel begann denkbar schlecht. Bereits mit dem ersten Angriff nach 15 Sekunden konnte GC in Führung gehen. 4 Minuten 10 Sekunden waren gespielt, es stand jetzt 0:2, da musste Coach Sorejs bereits sein Timeout nehmen. Das Timeout verfehlte seine Wirkung nicht. Dietlikon fing sich und erarbeitete sich mehr und mehr Chancen. Kurz vor der Pause geschah dann das fast undenkbare: Voss traf zweimal, beides Mal nach einer traumhaften Pass-Staffette. Völlig von den Emotionen beflügelt schoss Schmid nach einem Abpraller noch das 3:2.

Dieses 3:2 nahm Dietlikon mit in die Pause und konnte dieses Resultat auch lange halten. GC konnte noch zum 3:3 ausgleichen, doch Fumagalli schoss die Gelb-Blauen im Powerplay abermals in Front. Allerdings musste Dietlikon kurz vor Schluss in Unterzahl noch einmal den Ausgleich hinnehmen. Gedanklich hatten wohl schon beide Mannschaften mit einem Unentschieden abgeschlossen. Nicht aber Aru Alder. Mit einem wunderbaren Drehschuss 22 Sekunden vor Schluss besiegelte er die 5:4 Niederlage von GC Unihockey. Die Halle bebte. Für die Dietliker gab es kein Halten mehr, sie sind zu Helden geworden.