Schläfst du noch oder gewinnst du schon?

Déjà-vu für die zweite Herrenmannschaft des UHC Dietlikon. Einmal mehr wurde das erste Spiel komplett verschlafen und das zweite Spiel gewonnen.


Sieben Minuten waren gespielt, da konnte UHC Limmattal II das erste Tor vermelden. Ein satter Schuss reichte. Das Spiel, geprägt von vielen ungeahndeten Stockschlägen auf beiden Seiten, plätscherte danach vor sich hin, mit mehr Chancen für die Limmattaler. Dietlikon brachte es nicht zu Stande, sich vor das Tor des Gegners zu kombinieren. Kurz vor dem Ende der ersten Spielhälfte konnte Limmattal wiederum mit einem abgelenkten Schuss mit 2:0 in Führung gehen.

Auch nach dem Tee konnten sich die Gelb-Blauen mehrmals um das Tor des Gegners installieren, mehr als ein paar geblockte Schüsse schauten jedoch nicht heraus. So war es wiederum Limmattal, welche einen verlorenen Ball in der Verteidigung eiskalt zum 3:0 verwerten konnten. Das Spiel wurde von Limmattal mittlerweile etwas ruppiger geführt und mehrheitlich dominiert. So kam’s, wie es kommen musste. Das 4:0 wurde nach einem Querpass etwas ausserhalb des Slots direkt verwandelt. Das fünfte Tor entstand nach einer Verwirrung hinter dem Tor, der gegnerische Spieler musste nur noch einschieben. Torhüter Aeschlimann, der mehrmals in der Partie retten musste, war chancenlos.

Es galt nun, im zweiten Spiel (nicht mehr ganz so früh), diesen Fehlstart in den Spieltag zu korrigieren.

Im zweiten Spiel traf Gelb-Blau auf den Lokalrivalen aus Dübendorf. Es war Wiedergutmachung angesagt. Das Spiel wurde mit zwei Linien in Angriff genommen. Dietlikon war den Jumpern leicht überlegen und schoss durch Marco Leutenegger das 1:0. Später erhöhte Fumagalli nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen zum 2:0.

Nach der Pause erhöhte Raphi Rapold mit einem Holperball von der Mittellinie zum 3:0, der Mist schien geführt, doch Dübendorf konnte mit einem Sonntagsschuss ins hohe Eck den Anschlusstreffer feiern. Doch Dietlikon hatte eine Antwort bereit. Aru Alder schloss mit einem Direktschuss zum 4:1 ab. Das 4:2 von Dübendorf war nur noch Resultatkosmetik.

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Einmal mehr lautet das Fazit nach dem Spieltag: erstes Spiel verpennt, zweites Spiel gewonnen.