Janine Wüthrich wird von Janine Frei gestört, © unihockey-fotos.ch

Unnötige Dietliker Niederlage

Keine 24 Stunden nach der Niederalge gegen piranha chur muss sich Dietlikon auch gegen Zug United geschlagen geben. Trotz mehrheitlicher Spielkontrolle des UHCD schoss das Heimteam am Ende ein Tor mehr.


Dass es gegen Zug eine hartumkämpfte Partie werden würde, war allen klar. Beide Teams hatten auch noch vom Vortag etwas wieder gut zu machen. Hatten sie doch beide ihre Spiele verloren. Die Gäste konnten in diesem Spiel schlicht zu wenig Profit aus ihrer Spielkontrolle schlagen. Die United bestrafte dies einerseits mit dem späten Ausgleich und andererseits mit dem Siegestreffer in der Verlängerung.

Es war zunächst ein etwas verhaltener Start in die Partie. Keines der beiden Teams wollte zu viel riskieren, hatten sie doch am Vorabend jeweils viele Tore kassiert. So kam es auch, dass das erste Tor erst in der 17. Minute durch Regula Arnold fiel. Ein Markierungsfehler in Dietlikons Defensivspiel eröffnete der Zuger Stürmerin die Chance. Die Gäste aber steckten nicht zurück und kamen kurz vor der Pause zu einem Penalty. Evelina Garbare verwertete sicher und brachte den wichtigen Ausgleich vor der Pause. Die Gäste starteten nun aber wesentlich besser ins Mitteldrittel. Nur gerade fünf (!) Sekunden waren gespielt als Julia Suter die Gelb-Blauen erstmals in Führung brachte. Von nun an konzentrierte sich das Geschehen praktisch ausschliesslich auf die Zuger Verteidiungszone. Schön liessen die Gäste den Ball zirkulieren, konnten daraus aber im Gegenzug viel zu wenigen Chancen generieren.


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Ähnlich gestaltete sich das Geschehen zunächst auch im dritten Spielabschnitt. Doch eine der wenigen Chancen welche sich boten, nutzte Zug zum Ausgleich. Die zuvor makellose Monika Schmid liess einen Schuss Priska von Rickenbachs am nahen Pfosten passieren. Auf die Reaktion des UHCD brauchte man jedoch nicht lange zu warten. Nur eine gute Minute später schoss Tamara Schmucki die Gäste nach einem schönen Steilpass Petra Weiss’ wieder in Front. Zug blieb jedoch weiter dran. Obwohl Dietlikon nicht viel zuliess, kam es wie es kommen musste. Nur 33 Sekunden vor Spielschluss gelang dem Heimteam der Ausgleich. Völlig frei konnte Regula Arnold zum 3:3 einschieben. In der Verlängerung nutzten die Gelb-Blauen ihre Chancen wiederum nicht konsequent aus, so war es Zug vorbehalten in der letzten Spielminute –  mit einem identischen Tor wie das 3:3 –  den Siegestreffer zu erzielen. Ein schlechter Lohn für die Unterländerinnen. Ein Punkt aus zwei Spielen ist schlicht zu wenig.

Das Team hat heute nach der gestrigen Niederlage eine gute Reaktion und eine konzentrierte Leistung gezeigt. Leider kosteten uns kleine Fehler heute trotzdem zwei Punkte. Andererseits müssen wir uns auch in der Chancenauswertung verbessern. Die erste Chance dazu wird sich uns gleich nächstes Wochenende bieten.Antti Uimonen, Assistenztrainer NLA