Stella kommt, Lundström und die jungen Wilden bleiben

Der künftige Sportchef Sascha Brendler plant mit noch Sportchefin Violetta Vögeli bereits die neue Saison. Die Schweizer Nationalspielerin Tanja Stella kehrt nach 5 Jahren aus der schwedischen SSL zurück und unterschreibt für 2 Jahre. Die Schwedische Weltmeisterin Linn Lundström bleibt ebenfalls für ein weiteres Jahr.


Mit Tanja Stella kommt eine SSL-erfahrene Spielerin zurück an ihre alte Wirkungsstätte. Aus persönlichen Gründen war Stella in der letzten Saison schon eine halbe Spielzeit bei den Dietlikerinnen engagiert, kehrte aber wieder zu Endre IF in die schwedische Superliga zurück. Stella unterschrieb für zwei Jahre bei Dietlikon.

In Schweden hat sich die Zürcher Oberländerin während fünf Saisons bewiesen. Sie wurde bis auf der Torhüterposition überall eingesetzt und sammelte in 132 Spielen stolze 64 Skorerpunkte (36 Tore, 28 Assists).

Neo-Sportchef Sascha Brendler freut sich über die Rückkehr von Stella:

Tanja Stella hat in den letzten 5 Jahren bewiesen das sie mit ihrem Spielstil und ihren Fähigkeiten auch auf internationalem Top-Niveau in der Lage ist Tore zu erzielen und sich zu behaupten. Wir freuen uns ausserordentlich das Tanja sich entschieden hat unseren neuen Weg mitzutragen und heissen sie recht herzlich willkommen.Sascha Brendler

Lundström bleibt eine weitere Saison

Ebenfalls hat die schwedische Weltmeisterin Linn Lundström für eine weitere Saison zugesagt. Die Schwedin hat sich hervorragend ins Team integriert und durch ihre Passgeberqualitäten überzeugt. In der NLA-Skorerliste ist Lundström bis auf den 7. Platz vorgestossen, obwohl sie mehrheitlich als Verteidigerin eingesetzt wurde.

Brendler äussert sich wie folgt über Linn Lundström:

Mit Linn konnten wir den Vertrag mit einem absoluten Topshot aus der Damen Unihockeyszene um ein Jahr verlängern, was uns sehr stolz macht. Mit Ihrer Ruhe und Übersicht wird Sie für unser zukünftiges Spiel von enormer Bedeutung sein. Ihre positive Art ist sie auch ein Vorbildfür die jungen Spielerinnen, welche sich an ihr orientieren und weiterentwickeln.Sascha Brendler

Die jungen Wilden verlängern

Die italienische Nationalspielerin Linda Pedrazzoli verlängert – wie auch Isabelle Gerig – um ein weiteres Jahr. Auch mit Karin Güttinger konnte sich Brendler ebenfalls auf eine weitere Saison bei Dietlikon einigen. Alle drei haben sich als Stammspielerinnen etabliert.

Gewichtige Rücktritte

Mit Captain Christine Zimmermann verliert der UHC Dietlikon eine grosse Figur im Schweizer Unihockey. Die Solothurnerin spielte während neun Jahren in der obersten Spielklasse und lief in 57 Spielen für die Schweizer Nationalmannschaft auf. Zimmermann wurde aber auch immer wieder von Verletzungen geplagt und fehlte zuletzt nach dem Cupfinal für die Viertelfinal-Serie gegen Berner Oberland. Der Captain wird beim UHCD nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld eine Lücke hinterlassen.

Ebenfalls hängt Sarah Altwegg den Stock an den Nagel. In der Dietliker U21 ausgebildet, mit Umwegen über die FB Riders und Schweden, fand Altwegg wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurück. In dieser Zeit reifte die heute 26-Jährige zur elffachen Nationalspielerin. Auch sie wurde nicht von Verletzungen verschont, musste sie die Saison doch bereits Ende des vergangenen Jahres wegen einer Knieverletzung beenden.

Rebecca Hermann wird den UHC Dietlikon per Ende Saison verlassen. Wohin ist noch unklar. Die Schützin des entscheidenden Treffers im letztjährigen Cupfinal sucht nach je acht NLA und NLB Saison eine neue Herausforderung. Auch sie trug während 24 Spielen das Dress der Schweizer Nationalmannschaft.

Mit diesen drei Abgängen verliert der UHC Dietlikon viel Unihockey-Kompetenz und bedankt sich bei allen drei für ihr langjähriges Engagement im Unihockey-Sport.