Luize Bilinska (2.v.l.) traf doppelt, © unihockey-fotos.ch

Matchball für Dietlikon

Der UHC Dietlikon sichert sich im zweiten Heimspiel der Halbfinalserie gegen Zug United mit 4:1 den zweiten Sieg. Dank diesem kann sich Dietlikon morgen in Rotkreuz mit einem Sieg für den Final qualifizieren.


Der bessere Start gelang auch diesmal wieder dem Heimteam. Das Team von Cheftrainer Marco Moser setzte das um, was verlangt worden war. Von Anfang an Druck zu machen. Bereits in der ersten Spielminute brachte Luize Bilinska ihre Farben in Front. Es war auch Bilinska welche unmittelbar nach Zugs Ausgleich den Siegestreffer des Abends erzielte.

Bereits im zweiten Einsatz konnten die Gelb-Blauen in Führung gehen. Der Treffer verpasste der Partie jedoch nicht den erwarteten oder erhofften Schwung. Das Heimteam hatte das Spiel zwar wiederum gut unter Kontrolle, doch gefährliche Abschlüsse gab es nur wenig. Entsprechend war klar, was für den weiteren Spielverlauf verbessert werden musste. Die Chancen häuften sich im Mittelabschnitt, doch der Ball wollte den Weg nicht in das von Helen Bircher bis dahin souverän gehütete Tor finden. Entgegen dem Spielverlauf gelang den Zugrinnen in der 24. Minute  durch Martina Gasner in Überzahl der Ausgleich. Der Weckruf verfehlte seine Wirkung nicht, denn Bilinska brachte das Heimteam praktisch mit dem nächsten Angriff mit einer abgebrühten Aktion aus dem Slot wieder in Führung.


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Die Gäste aktivierten für den Schlussabschnitt ihr Spiel und versuchten Dietlikons Spielauslösungen früher unter Druck zu setzen. Chancen generierte dies jedoch nur dann, wenn sich die Gastgeberinnen in den Auslösungen verstrickten und nicht gradlinig genug agierten. Die Räume welche sich durch das höhere Pressing der Gäste eröffneten, ermöglichten dem UHCD wiederum vermehrte gute Abschlussmöglichkeiten. Petra Weiss erhöhte nach knapp 50 Minuten im einzigen Überzahlspiel für das Heimteam auf 3:1, ehe Andrea Gämperli wenig später aus einem Gewühl im Slot die Sache endgültig klar machte.