Petra Weiss (l.) gewinnt das Bully gegen Brigitte Mischler (r.), © unihockey-fotos.ch

Dietlikons Finalgelüste

Nach drei engen und umkämpften Begegnungen während der regulären Saison, woraus zwei Siege für den UHCD und einer für Zug resultierten, darf eine intensive Playoff-Halbfinal Serie erwartet werden.


Zug United ist eines der Teams, welches dem UHC Dietlikon während der Saison Punkte abnehmen konnte. Einmal gewann Zug knapp mit 6:5, zwei Mal gewannen die Unterländerinnen mit je zwei Toren Vorsprung. Nun aber beginnen die Playoffs und die Resultate der regulären Saison gilt es zu vergessen. Die Gelb-Blauen, welche dank den zweiten Platz Heimvorteil geniessen, dürften als das spielerisch stärkere Team eingeschätzt werden. Auch spricht das gut abgestützte Kader für die Dietlikerinnen. Doch das Spiel der Zugerinnen definiert sich über den Kampf. Wenn Zug es schafft Dietlikon aus der Ruhe und dem Konzept zu bringen, dann dürfte dies ihre Möglichkeit sein eine Überraschung zu schaffen.

Das Team von Cheftrainer Beni Cernela wird dies aber zu verhindern wissen. Das Ziel ist klar: der Final. Stürmerin Nina Bärtschi, welche verletzungshalber fehlt (sie erlitt im November einen Kreuzbandriss), hat die Spiele ihrer Farben zuletzt aus einer andere Perspektive mitverfolgt und sieht die Vorteile auch bei Dietlikon: „Wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, das Spiel schnell machen und unsere Chancen effizient nutzen, haben wir gute Chancen die Serie für uns zu entscheiden.“, fügt aber an: “Die Konterstärke Zugs darf aber nicht unterschätzt werden. Da müssen wir defensiv gut aufpassen.“ Bärtschi spricht ihren Mitspielerinnen ihr vollstes Vertrauen aus, ist sicher dass diese den Finaleinzug schaffen, und freut sich auf die endlich beginnenden Playoffs.