Torjubel mit Suter, Bärtschi, Kuoni und Bilinska, © unihockey-fotos.ch

Dietlikon sticht Skorpion aus

Im ersten Spiel des neuen Jahres gewinnt der UHC Dietlikon Zuhause gegen Skorpion Emmental Zollbrück mit 8:4. Die Entscheidung führte das Heimteam im Mitteldrittel herbei.


Im ersten Aufeinandertreffen überhaupt des UHC Dietlikon auf Skorpion Emmental Zollbrück stellte sich der Aufsteiger als ein hartnäckiger Gegner heraus. Doch die zweite Runde der Meisterschaft hat gezeigt, dass die Emmentalerinnen nun weniger Überraschungen für die Gegnerinnen bereit haben. Die Lehren aus den ersten Aufeinandertreffen wurden gezogen.

Das Heimteam startete diesmal eindeutig besser in die Partie als noch in den Spielen zuvor. Bereits in der 4. Spielminute brachte Petra Weiss die Gastgeberinnen mit einem satten Handgelenkschuss direkt unter die Querlatte früh in Führung.  Die Gäste aber versteckten sich nicht. Obschon sich Dietlikon auf viel Ballbesitz konzentrierte, kamen die Skorpions auch zu ihren Chancen. Der UHCD war es aber, welcher das Score nochmals durch einen Weitschuss von Ursina Hollenstein ausbauen konnte.

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Das Mitteldrittel schien das Heimteam aber komplett zu verschlafen. Die Gäste kamen in Überzahl durch Nadja Reinhard zum Anschlusstreffer und hatten in der Folge sogar die Möglichkeit die Partie per Penalty – welchen Fabienne Walther verschoss – oder der folgenden Überzahl auszugleichen. Doch während dieser Unterzahl schien Gelb-Blau wieder zu erwachen. Sie hatten mehr Ballbesitz als die in Überzahl spielenden Gäste und konnten in der Folge das Score kontinuierlich weiter ausbauen. Innert sechs Minuten zogen sie durch Tore von Rebecca Hermann, Evelyne Ackermann, Karin Güttinger und Nina Bärtschi vorentscheidend auf 6:1 davon.

Unnötig liess der UHC Dietlikon im dritten Abschnitt die Gäste wieder ins Spiel kommen. Walther verkürzte zunächst auf 6:2, ehe ein unglückliches Eigentor das 6:3 und ein weiteres Geschenk nochmals Walther das 6:4 ermöglichte. Dietlikons Time-Out verfehlte seine Wirkung aber nicht. Kim Buchs hämmerte mit dem 7:4 alle noch bestehenden Hoffnungen der Gäste zu Boden. Ackermann sorgte dann gut eine Minute vor Spielschluss nach erfolgreichem Forechecking noch für das Endresultat von 8:4.