Dietliker Break im Emmental

Der UHC Dietlikon bestätigt den Sieg aus Spiel 1 im Halbfinal mit einem 5:1 im Spiel 2 bei Emmental Zollbrück. Der UHCD hat somit drei Matchbälle für den Einzug ins Superfinale.


Gelb-Blau wollte im Auswärtsspiel bei Skorpion den zweiten Sieg in der Halbfinal Serie einfahren. Nachdem das erste Spiel wie erwartet knapp wurde, konnte Dietlikon diesmal vor allem dank einem starken Mitteldrittel einen klaren 5:1 Sieg einfahren.

Der UHCD tat sich zunächst schwer ein Mittel gegen die Manndeckung der Skorpione zu finden. Der Ball zirkulierte meist in den Reihen der Unterländerinnen, wobei das Heimteam auf Konter setzte. Gefährliche Abschlüsse wollten den Gästen zunächst keine gelingen. Im Gegensatz dazu nutzte Zollbrück einen Freistoss durch Nathalie Spichiger zur Führung. Doch nur eine Minute später gelang Nina Bärtschi mit einer sehenswerten Einzelleistung gleich wieder der Ausgleich.

Besser lief es für Dietlikon im Mittelabschnitt. Immer öfter rollten nun gefährliche Angriffe auf das Skorpion Tor. Als Andrea Gämperli Michelle Wiki in der 28. Minute lancierte, konnte diese nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den Penalty verwertete Wiki gleich selber erfolgreich. Diesen gibt’s als Video auf Twitter (siehe unten). Der Knoten schien sich in der Folge endgültig gelöst zu haben. Ein knappe Minute später war es erneut Wiki, welche auf Petra Weiss’ Zuspiel auf 3:1 stellte. Entsprechend musste nun auch das Heimteam sein Spiel etwas öffnen. Die Räume für Gelb-Blau wurden grösser. Diesmal dauerte es zwei Minuten, bevor Wiki bereits zum 4:1 einschob, als sie einen Abpraller von Tanja Stellas Schuss erfolgreich verwertete.

Im Schlussabschnitt verwaltete Dietlikon den Vorsprung diesmal sicher. Abschlüsse des Heimteams wurden spätestens von der erneut stark aufspielenden Monika Schmid zu Nichte gemacht. Andrea Gämperli erhöhte nach gut 47 Minuten mit einem schönen Weitschuss noch auf 5:1, was gleichbedeutend mit dem Schlusstand war. Dietlikon schafft somit das Break und kann am Osterwochenende bereits den Einzug in den Superfinal klar machen. Eine kleine positive Randnotiz sei noch erlaubt. Spiel zwei im Halbfinal war gleichzeitig auch das zweite Spiel für Violetta Vögeli in dieser Serie.

Das erste Drittel gestaltete sich sehr ausgeglichen, wobei die Skorps einige gute Chancen hatten. Im Mittelabschnitt war das Spiel etwas hektisch, bevor Andrea Gämperli Michelle Wiki lancierte und diese den Penalty verwertete. Anschliessend haben wir das Spiel besser kontrolliert und die Führung kontinuierlich ausbauen können. Am Schluss haben wir das Geschehen gut kontrolliert und nur wenig zugelassen.
Sascha Rhyner, Cheftrainer UHCD