Andrea Gämperli mit einem Abschlussversuch, © unihockey-fotos.ch

Churer Break im ersten Spiel

Der Start in die Playoff-Finalspiele ist Dietlikon nicht optimal gelungen. Mit 2:4 hat der Qualifikationssieger im ersten Finalspiel gegen Meister Piranha Chur verloren. Den Unterschied machten diese im Schlussabschnitt aus.


In der Qualifikation hatte der UHC Dietlikon zwei von drei Spielen gegen Piranha Chur für sich entscheiden können. Die letzte Heimniederlage datiert zudem aus letztem Oktober gegen eben dieses Chur. Nun standen sich die Teams an gleicher Spielstätte anlässlich des ersten Final gegenüber und Chur bracht dank grösserer Effizienz im Schlussabschnitt wiederum die Dietliker Ungeschlagenheit Zuhause.

Erwartet nervös starteten beide Teams in die Finalserie. Beim Heimteam versprangen wiederum viele Bälle, was dazu führte, dass Chur zunächst die besseren Abschlussmöglichkeiten für sich beanspruchte. Mit einem für Chur sehr typischen Tor gingen die Gäste nach gut sechs Minuten durch Ramona Ludwig – welche von hinter dem Tor im Slot bedient wurde – erstmals in Führung. Doch nur wenige Minuten später gelang dem Heimteam nach erfolgreichen Pressing der Ausgleich durch Andrea Streiff, welche ihrerseits im Slot auch völlig alleine gelassen worden war.

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Das Mitteldrittel darf für das Heimteam als das beste des Abends bezeichnet werden. Der Ball lief nun kontrollierter und schneller durch dessen Reihen. Die Chancen jedoch welche sich die Gelb-Blauen erarbeiteten, versandeten praktisch ausnahmslos an durchsichtigen Pässen vor dem Tor. Einzig Tamara Schmuckis herrliche Einzelleistung von hinter dem Tor brachte dem Heimteam die Führung nach knapp 33 Minuten. Für mehr reichte es nicht.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wurde gegen den UHCD die einzige Strafe des Spiels ausgesprochen. Die Gäste liessen sich nicht zwei Mal bitten und glichen durch Seraina Ulber das Spiel wieder aus. In der Folge versuchte Dietlikon die Partie wieder zu kontrollieren. Mit mässigem Erfolg. Viel Ballbesitz aber harmlos im Abschluss bezeichnet praktisch das gesamte Spiel der Gastgeberinnen. Chur seinerseits nutzte die ihnen gebotenen Chancen und machte durch wiederum Ulber und Hanka Lackova innert 25 Sekunden in der 56. Minute alles klar.